adriana cubides

tanz, choreographie

Adriana Cubides, studierte Sprachen und Literatur an der Universität in Bogotá, Kolumbien, sowie Tanz an der Bruckner Universität in Linz. Sie arbeitete u.a mit ChoreografInnen wie Helene Weinzierl, Rebecca Murgi, Charlotte Vincent, Elio Gervasi, Philip Van Huffel, Catherine Guerin, Charlotta Overhölm, Chris Haring, Willi Dorner, Stefan Dreher, Amanda Piña, Paul Wenninger, Elisabeth Tambwe, Saskia Hölbling und Christine Gaigg.

Nachdem sie an verschiedenen künstlerischen Austausch- und Forschungsprogrammen mit Schwerpunkt Improvisation teilgenommen hatte, begann sie an eigenen improvisatorischen Stücken zu arbeiten: „SHE HAD NOTHING TO SAY“, „hit lost and found“, „One some body thing“, “1975” (Auswahl).

Im Rahmen dieses Prozesses setzte sie sich mit dem Begriff "Ehrlichkeit" in Bezug auf den Körper und das Verhältnis zum Publikum auseinander. Sie arbeitete damit, sich an das "Unbekannte" auszuliefern, keinen Rückhalt zu haben außer sich selbst und den jeweiligen Augenblick, und setzt sich auf der Suche nach einem tieferen Verständnis von Ehrlichkeit auch mit Scheitern, Unsicherheit und Urteil auseinander.

Derzeit kooperiert sie mit KünstlerInnen aus unterschiedlichen Bereichen, hinterfragt Performance-Formate und vertieft ihr Verständnis des Körpers durch unterschiedliche künstlerische Praktiken und Experimente, wobei sie immer wieder neue Möglichkeiten findet, eine Verbindung zwischen sich und dem Publikum herzustellen.