anna hein

tanz, choreographie

1998 absolvierte Anna Hein die Ballettschule der Wiener Staatsoper. Erfahrung im zeitgenössischen Tanz sammelte sie durch Stipendien wie das DanceWEB in Wien, der Biennale in Venedig (Carolyn Carlson, Josef Nagy, Wim Vandekeybus) und der Trisha Brown Company in New York.

Ihr erstes Engagement erhielt sie am Tanztheater des Tiroler Landestheaters. Danach folgten zahlreiche Auftritte und Auszeichnungen im In- und Ausland. Unter anderem spielte Hein auch die Hauptrolle in dem kanadischen Tanzfilm "Lapinthrope“. 2004 wurde sie Mitglied der Company Charleroi Danses in Brüssel.

Anna Hein trat unter anderem in Stücken von Elio Gervasi, Nikolaus Adler, Eric Trottier, Mei Hong Lin, Jean Renshaw, Karl Schreiner und in dem Tanztheater Homunculus auf.

Neben ihrer tänzerischen Tätigkeit erschuf Anna ihre ersten Choreographien wie „freeclimbing“, „BLANCHE“ mit Zoltán Dani (Basel), „aufgestrichen&getanzt“ mit dem Musikensemble „Aufstrich“ für den Carinthischen Sommer, zu „BeingElse“ (Regie von Rachelle Nkou), zu „Prezihs Traum“ in der Regie von Bernd Liepold-Mosser (Slowenien und Österreich), „Die Schwimmerin“ in Zusammenarbeit mit Josef Winkler, zum Gedenkprojekt „und jetzt“ von Peter Wagner/Clemens Berger (Oberwart) und zu „Lebenmüssen“ in der Regie von J.Kressnik.

Seit 2014 führt sie die Regie für die jährlich stattfindende „Lange Nacht des Tanzes“ des Center for Choreography in Bleiburg, bei der eine ganze Stadt zum Tanzboden wird.

Anna Hein unterrichtet darüber hinaus zeitgenössischen Tanz, Peak-Pilates, gibt Bewegungstrainings für Schauspieler sowie Personal Trainings und choreographiert Kinder- und Jugend-Projekte unterschiedlichster Art.

Mit „Corps suspendus“ ist Anna erstmals in einem Stück von Saskia Hölbling zu sehen.