anna hein

tanz, choreographie

Anna Hein ist Absolventin der Ballettschule der Wiener Staatsoper. Erfahrung im zeitgenössischen Tanz sammelte sie durch Stipendien wie das DanceWEB in Wien, der Biennale in Venedig (Carolyn Carlson, Josef Nagy, Wim Vandekeybus) und der Trisha Brown Company in New York.



Ihr erstes Engagement erhielt sie am Tanztheater des Tiroler Landestheaters. Danach folgten zahlreiche Auftritte und Auszeichnungen im In- und Ausland. 2003 wirkte im kanadischen Tanzfilm "Lapinthrope“ mit. 2004 wurde sie Mitglied der Company Charleroi Danses in Brüssel unter Frédéric Flamand.



Anna Hein tanzte unter anderem in Uraufführungen von Jochen Ulrich, Elio Gervasi, Nikolaus Adler, Eric Trottier, Mei Hong Lin, Jean Renshaw, Karl Schreiner, Manfred Aichinger  (Tanztheater Homunculus) und Johann Kresnik.
Sie arbeitete mit Nigel Charnock, Susanne Linke, Nils Christe, Jorma Uotinen, Vim Vandekeybus.

Neben ihrer tänzerischen Tätigkeit schuf Anna eigene Choreographien wie „freeclimbing“,  „BLANCHE“ mit Zoltán Dani (Basel), „aufgestrichen&getanzt“ mit dem Musikensemble „Aufstrich“ für den Carinthischen Sommer, zu „BeingElse“ (Regie Rachelle Nkou), zu „Prezihs Traum“ in der Regie von Bernd Liepold-Mosser (Slowenien und Österreich), „Die Schwimmerin“ nach einem Prosagedicht von Josef Winkler, zum Gedenkprojekt „und jetzt“ von Peter Wagner/Clemens Berger (Oberwart) und am Stadttheater Ingolstadt zu „Lebenmüssen“ in der Regie von Johann Kresnik. 2017 entstand "Helnwein" zur gleichnamigen Ausstellung in Bleiburg.



Seit 2014 inszeniert sie in der alljährlich stattfindenden „Langen Nacht des Tanzes“ des CCB Center for Choreography Bleiburg immer neue historische Stadtzentren in Kärnten und Slowenien.
Anna Hein unterrichtet darüber hinaus zeitgenössischen Tanz, Peak-Pilates, gibt Bewegungstrainings für Schauspieler sowie Personal Trainings und choreographiert Kinder- und Jugend-Projekte unterschiedlichster Art.



Mit „Corps suspendus“ war Anna 2017 erstmals in einem Stück von Saskia Hölbling zu sehen.