f on a pale ground: reviews

Der Standard

Nacktheit ist nur ein marginales Element in Saskia Hölblings „F on a pale ground“.Drei ausgezeichnete Tänzerinnen tun scheinbar sinnlose Dinge auf einem sehr bleichen Boden. Gemeinsam mit ihrer Choreografin nehmen sie ein Spiel mit scheinbar Überflüssigem diszipliniert unernst. Überaus kontrolliert und detailreich operieren sie mit einem der wichtigsten Instrumentarien der Choreografie. Und das sind Handlungen, die aus den Rahmen der gesellschaftlichen Norm fallen.
Damit ist auch dieses Werk ausgesprochen politisch – als Geste der Opposition gegenüber den sich wieder straffenden Verhaltenskorsetten in unserer Effizienzgesellschaft. Die drei Tänzerinnen entwickeln Situationen, die sich wie kommunizierende Gefäße verbinden und riskieren dabei auch gewisse Entropien.

Helmut Ploebst


Wiener Zeitung

„F on a pale ground“ , eine Demontage der Wirklichkeit, der Realität, die fließend die Grenzen in eine fiktionale Welt überschreitet.
Die Performance hinterlässt im Zuschauer eine emotionale Unruhe, die das soeben Erlebte zu ordnen versucht, doch das gelingt nicht.

Verena Franke